Über uns
Kopań als einer von nicht vielen Aussichtspunkte auf Pommern liegt auf
einem Hügel mit einem unvergesslichen Ausblick auf Ostsee, Darłowo und
See "Kopań".
Die unbestrittenen Attraktionen dieser Umgebung sind ebenso die
aus ;ergewöhnlich breiten und sandigen Strande, wo man oft die
Bernsteine finden kann, sowie die Linie des Ufers entlang führende
Fahrradroute, denen man in Nachbarnküstenorte ankommen kann (Darłowo,
Jarosławiec).
In der Umgebung befindet sich ein paar interessante und bemerkungswerte
historische Plätze und die touristischen Attraktionen, unter anderem:
- Das in den Jahren 1352-72 gebaute Schloss der pommerischen Herzöge;
der gotische Stil-zur Zeit der Sitz des regionalen Museums Darłowo.
- Der Leichtturm in Darłówko, der zu dem Besichtigen zugänglich ist.
- Die in 1988 gebaute verschiebbare Brücke, die den westlichen und
ostlichen Teil von Darłówko und den s.g. Kontrollturm teilt.
- Der Wasserpark Jan"-das Erholungszentrum mit einem Meerwasser.
Die Attraktionen: das Schwimmbad (der 25mx12,5m), das
Erholungsgro und kleine Schwimmbad, das Schwimmbad für die
Kinder, der wilde Flu die zwei Rutschen der 104m und der 70m
sowie die Saunen und der Jacuzzi.
- Die Ausflüge ins Meer für den Fischfang der Dorsche, die von den
lokalen Fischern organisiert werden.
- Die Ausflüge auf Bornholm- sie finden von dem Pasagaer Terminal der
Grenz -Abfertigungen in einem Haffen in Darłówko statt.
- Das grösste in Europa Treffen der historischen Fahrzeuge, das von
26 bis zu 29 Juni jedes Jahr stattfindet.
Der Camper- Park ist auf dem grössten Aussichtspunkt in Kopan
hinterlegt, was die unvergesslichen Ausblicke und die ungewöhnliche
Atmosphäre garantiert.
Wir besitzen die 20 Plätze für die Camper-Autos und die Wohnwagen, sowie
7 Zimmer (2,3,-4 Personen).
Camper – Park es fehlt nur Dich…
Darłowo
Darłowo [darˈwɔvɔ], deutsch Rügenwalde, ist eine Stadt im Powiat Sławieński in der Woiwodschaft Westpommern in Polen. Sie liegt ca. 3,5 Kilometer südlich der Mündung der Wieprza (Wipper) in die Ostsee.
Geschichte
Rügenwalde/Darłowo liegt in Hinterpommern in einer Region des geschichtsträchtigen Schlawer Landes, in der zahlreiche archäologische Funde wie Steinwerkzeuge, Urnen, Fibeln, Schnallen, Ringe auf frühzeitliche Siedlungsansätze hinweisen. Die Stadt befindet sich jedoch nicht an der Stelle, an der in der Karte Germania Magna des Ptolemäus ein Ort der Rugier namens „Rugium“ verzeichnet ist. Dieser Karte zufolge lag Rugium am linken Ufer des Flusses Grabow; der Ortskern Rügenwaldes dagegen liegt am rechten Ufer der Wipper, in einigen Kilometern Entfernung. Jedoch verdankt die Stadt den Rugiern ihren Namen.
Mittelalter
Lange vor der Gründung der Stadt existierte in der Gegend die Burg Thirlow oder Dirlow mit der gleichnamigen Kastellanei, einem Burgbezirk, der in lateinischen Urkunden als terra Dirlova bezeichnet wird. Die Burg lag jedoch in der Nähe der Wippermündung, einige Kilometer entfernt von dem Ort, an dem später die Stadt Rügenwalde entstand. Die erste urkundliche Erwähnung als Stadt erfolgte am 5. Februar 1271 in einer auf der Burg Schlawe ausgestellten Urkunde, mit der Wizlaw II. von Rügen dem Kloster Buckow zwei Hausstellen und zwei Hufen Land „in civitate nostra Ruyenwolde“ (in unserer Stadt Rügenwalde) übereignet. Es wird angenommen, dass Wizlaw II. die Stadt im Jahre 1270 nach deutschem Recht gegründet hatte. Entlang der südlichen Ostseeküste hatte bis 1227 Dänemark die Vorherrschaft gehabt. Danach hatte der östliche Teil Hinterpommerns eine Zeitlang unter der Herrschaft der Herzöge Pomerellens gestanden und war von Danzig aus regiert worden. Der letzte souveräne Herrscher von Pommerellen, Mestwin II., der ohne männliche Nachkommen war, hatte die Lehenshoheit der Markgrafen von Brandenburg über die Lande von Schlawe, Rügenwalde und Stolp im Vertrag an der Dragebrücke 1273, unter brandenburgischen Verzicht auf Danzig aus dem Vertrag von Arnswalde, vertraglich anerkannt. Nach Mestwins Tod sollte das Gebiet an die Markgrafen von Brandenburg fallen. Als Mestwin II. im Dezember 1294 verstarb, erbte allerdings Przemysław, Herzog von Großpolen, Pommerellen mit Teilen des östlichen Hinterpommerns (die Verträge mit den Brandenburgern kündigte Mestwin bedingt des Vertrages von 1282 mit Großpolen in der Zwischenzeit einseitig auf). Es kam zum Krieg, in dessen Verlauf Rügenwalde 1297 von dem vorpommerschen Herzog Bogislaw IV. zerstört wurde.
Nachdem in Hinterpommern bedingt einer Allianz mit den Swenzonen die Markgrafen von Brandenburg ihre Rechte 1307 durchgesetzt hatten, wurde der Wiederaufbau der Stadt in Angriff genommen. Am 31. Mai 1312 wurde eine Urkunde ausgestellt, in der bestimmt wurde, dass für die Stadt Lübisches Stadtrecht gelten solle. Das Datum gilt bis heute als Tag der Neugründung Rügenwaldes. Die Neugründung erfolgte unter der Administration der Swenzonen, die mit der praktischen Durchführung fünf Bevollmächtigte betrauten. Die Stadt erhielt bei dieser Gelegenheit eine Reihe von Privilegien, darunter auch das Recht auf Heringsfang. Für letzteren Zweck wurden sechs neue Boote angeschafft, sogenannte ‚Bordinge‘ (eine Art Leichterschiffe, die für das Befahren flacher Küstengewäser geeignet sind), von denen drei Eigentum der Stadt blieben. 1317 ging die Stadt mit Umland an das Herzogtum Pommern-Wolgast.
Es wird vermutet, dass bereits während dieser Zeit auch mit dem Bau der Rügenwalder Marienkirche begonnen wurde. 1327 erwarb die Stadt für 213 Mark die wendische Burg Dirlow bei dem Dorf Münde, der späteren Ortschaft Rügenwaldermünde.
Mitte des 14. Jahrhunderts errichtete die Stadt zu ihrem Schutz eine größere Stadtmauer, in die drei Stadttore eingelassen wurden. Im Jahre 1350 trat Rügenwalde der Hanse bei, wurde jedoch 1356 für 14 Jahre suspendiert, weil sich die Stadt im Krieg gegen Dänemark nicht an der Handelssperre beteiligt hatte. 1352 kaufte Herzog Bogislaw V. für 1.500 Mark die spätere Schlossinsel und begann mit dem Bau des Rügenwalder Herzogsschlosses.
1407 wurde ein Kartäuserkloster Marienkron in die Nähe von Rügenwalde verlegt. Das Kloster war 1406 zunächst von dem Dorf Körlin bei Lanzig nach Schlawe verlegt worden.
Unter den Herzögen Bogislaw VIII. und Erich I., der auch für 42 Jahre König der skandinavischen Länder war, war Rügenwalde von 1402 bis zum Tode Erichs I. 1459 pommersches Herzogtum. Erich I. pflegte guten Kontakt zu dem Kartäuserkloster.
Am 17. September 1497 wurde die Stadt von einer der größten Sturmfluten an der pommerschen Küste heimgesucht. Auch am 8. Februar 1558 gab es in der Stadt Hochwasser.
In Rügenwalde gab es bereits lange vor der Reformation eine von Geistlichen geleitete Lateinschule. Im Jahr 1333 wurde sie von Rektor Stephanus geleitet. Dem Spendenbuch (liber beneficiorum) des Kartäuserklosters zufolge waren die Schulleiter 1431 Arnoldus, 1434 Ryke und 1502 Hinrich Hildebrant. Absolventen pommerscher Lateinschulen besuchten bevorzugt die Universitäten Greifswald (gegründet 1456), Rostock (gegründet 1419), Frankfurt a. d. Oder (gegründet 1506) und Wittenberg (gegründet 1502). Die Anzahl Rügenwalder Studenten betrug in Rostock im Zeitraum 1456-1490 insgesamt 14, im Zeitraum 1491-1524 insgesamt 20; in Greifswald betrug sie in denselben beiden Zeiträumen 14 bzw. 8.
Nach der Reformation
Als Johannes Bugenhagen in den Jahren 1534 und 1535 für die Einführung der Reformation in Pommern warb, wählte er das Rügenwalder Schloss als einen seiner Stützpunkte aus. 1534 wurde das Karthäuserkloster Marienkron aufgelöst.
Am 4. Juli 1589 wurde Rügenwalde durch einen verheerenden Brand schwer beschädigt. Auch die Marienkirche brannte zu großen Teilen nieder. Von 1622 bis 1637 machte der letzte Pommernherzog Bogislaw XIV. Schloss Rügenwalde zu seiner Residenz. Am 11. November 1624 wurde die Stadt zum zweiten Mal Opfer eines Großbrandes, bei dem die Marienkirche völlig zerstört wurde. Erst 1639 konnte sie wieder aufgebaut werden. Während des Dreißigjährigen Kriegs rückten im Jahr 1630 für den Schwedenkönig Gustav Adolf kämpfende, von dem schottischen Offizier Robert Monroe angeführte schottische Truppen in Rügenwalde ein und vertrieben die Kaiserlichen. Anschließend wurden schwedische Truppen einquartiert. Am 10. August 1648 wurde Rügenwalde erneut durch einen Brand zerstört.
Vor dem Hafen Rügenwaldermünde, der bereits während des Dreißigjährigen Kriegs (1618-1648) von den Kaiserlichen zerstört worden war, ankerte während des Siebenjährigen Kriegs am 30. Juli 1761 ein Verband russischer Kriegsschiffe, und während der darauffolgenden Tage erhielt Rügenwalde eine einige tausend Mann starke russische Besatzung. Die Hafenanlagen wurden erst 1772 wieder aufgebaut, und zwar auf Veranlassung Friedrichs des Großen, des Königs von Preußen. Der Hafen wurde zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor Rügenwaldes. Als Vorbote der sich anbahnenden Industrialisierung wurde 1778 eine Segeltuch- und Leinenmanufaktur gegründet. Es bestand auch bereits eine Werft, auf der größere Schiffe gebaut wurden.
19. Jahrhundert
Im Koalitionskrieg gegen Napoleon war Rügenwalde von 1806 bis 1808 von französischen Truppen besetzt, das herzogliche Schloss wurde französisches Lazarett.
Nach Ende der französischen Besatzung wurden in Preußen Verwaltungsrefomen durchgeführt. Die Stadt Rügenwalde wurde zum Zwecke der regionalen Verwaltung der Provinz Pommern 1816 dem neugeschaffenen Kreis Schlawe im Regierungsbezirk Köslin zugeordnet, dem sie bis 1945 angehörte.
Der Arzt Georg Büttner baute von 1814 an den Vorort Rügenwaldermünde zum ersten preußischen Seebad aus. In den Jahren 1831 bis 1853 litt das damals 3.400 Einwohner zählende Rügenwalde unter Cholera und anderen Epidemien. Von 1836 an, als mit dem Neubau einer Chaussee der Anschluss an das pommersche Fernstraßennetz hergestellt wurde, begann sich die Infrastruktur in und um die Stadt zu verbessern. 1848 verfügten die Reeder von Rügenwalde über 17 Handelsschiffe. Der Hafen wurde vom preußischen Staat übernommen und weiter ausgebaut, sodass 1856 mit 50 vor Anker liegenden Schiffen ein neuer Rekord aufgestellt werden konnte. 1863 wurde Rügenwalde an das Telegrafennetz und 1878 durch den Bau der Strecke Rügenwalde–Schlawe an den Eisenbahnverkehr angeschlossen. Rügenwaldes industrieller Aufschwung wurde auch durch die Tatsache belegt, dass Ende des 19. Jahrhundert die größte Reederei Pommerns mit über 40 Schiffen dort beheimatet war.
1866 veröffentlichte der Dichter Paul Heyse das in Rügenwalde handelnde Schauspiel in fünf Akten „Hans Lange“, das eine sich um die Kindheit des Pommernherzogs Bogislaw X. rankende Legende zum Thema hat, hier online. Das Thema war zuvor bereits von dem pommerschen Dichter Wilhelm Meinhold (*1797, †1851) aufgegriffen worden.
Am Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Rügenwalde zwei evangelische Kirchen, eine Synagoge (Müllerstraße), ein Amtsgericht, ein Hauptzollamt, zwei Hospitäler, ein Seemannsamt, eine Rechsbanknebenstelle, eine Wurstfabrik sowie Schifffahrt und Handel. Gehandelt wurde hauptsächlich mit Fleischwaren (geräuchertem Fisch und Gänsebrüsten sowie Dauerwürsten) und mit Getreide und Holz. In ganz Deutschland bekannt wurde Rügenwalde seit Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Vertrieb der „Rügenwalder Teewurst“.
Im 20. Jahrhundert
Durch den Ersten Weltkrieg wurde die Stadt nicht unmittelbar beeinträchtigt. Bemerkenswert ist aber, dass Rügenwalde in der Nachkriegszeit ein eigenes Notgeld herausgab. In den 1920er Jahren wurde die Stadt durch die Errichtung der Kopfberg-Siedlung erweitert. 1929 übernahm der Landkreis das herzogliche Schloss, das in den Jahrzehnten zuvor teilweise abgerissen worden war und als Gerichtsgebäude, Gefängnis und Getreidelager gedient hatte, um dort das Heimatmuseum des Kreises einzurichten.
Am Rathausplatz gab es unmittelbar neben dem Rathaus eine traditionsreiche Apotheke, die Löwen-Apotheke, deren Betreiber auf eine 300jährige Geschichte zurückblicken konnten. Die Löwen-Apotheke wurde bis über das Ende des Zweiten Weltkriegs hinaus geführt, bis der deutsche Apotheker vertrieben wurde. Das Apotheken-Gebäude wurde nach dem Krieg abgerissen.
Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs kam es in Rügenwalde für kurze Zeit noch einmal zu einer wirtschaftlichen Expansion. 1935 wurde in Rügenwaldermünde der Schießplatz Rügenwalde-Bad gebaut. 1939 begann man mit dem Bau zweier Großsilos im Hafen. 1943 lief in der Rügenwalder Werft unter großer Geheimhaltung das erste große Betonschiff vom Stapel. Das Ende des Aufschwungs deutete sich ab 1943 an, als das Herzogsschloss in ein Mehl-Pflichtlager umfunktioniert und kurz darauf in der Hanseschule ein Lazarett eingerichtet wurde. Am 2. August 1944 wurden alle arbeitsfähigen Bürger Rügenwaldes zum Bau des so genannten Pommernwalles zwangsverpflichtet. Im Dezember 1944 trafen die ersten Flüchtlinge aus Ostpreußen und Westpreußen in der Stadt ein. Nach Rügenwalde waren außerdem Familien aus Hagen und Bochum evakuiert worden. Ab Januar 1945 lief eine groß angelegte Evakuierungsaktion der Kriegsmarine an, mit der 5.600 Personen die Stadt verließen. Rund 3500 Einwohner waren in der Stadt geblieben. Hinzu kam eine große Anzahl neu aus Ost- und Westpreußen angekommener Flüchtlinge.
Am 7. März 1945 wurde Rügenwalde von der Roten Armee besetzt. Im Juli 1945 wurde Hinterpommern unter polnische Verwaltung gestellt, und die Polen nannten die Stadt nun Darłowo. Es wanderten Polen aus Zentralpolen und Polen und Ukrainer aus Gebieten östlich der Curzon-Linie zu. Soweit sie nicht bereits geflohen war, wurde die deutsche Zivilbevölkerung aufgrund der Bierut-Dekrete in der Folgezeit vertrieben und zum Teil verschleppt. Die ersten Ausweisungen erfolgten am 17. Oktober 1945. Zum Abtransport wurden Güterwaggons eingesetzt. Ab 17. August 1946 wurden regelmäßig weitere Transporte organisiert, bis im Oktober 1948 nur noch etwa 200 Deutsche in der Stadt wohnten, 1949 nur noch rund 70.
Quelle:
WikipediA.de